Botanisches Institut - Universität Karlsruhe
Botanische Exkursion: Stadtvegetation
– was lebt außerhalb der Rabatten?
Exkursionsleitung: Petra Friedrich
| Die Stadt ist ein stark vom Menschen geprägter Lebensraum, der auf den ersten Blick lebensfeindlich wirkt. Trotzdem finden sich auch außerhalb der Beete und Rabatten zahlreiche Pflanzen. Dieses „spontane Grün“ setzt sich zusammen aus wildwachsenden Arten, die in der Stadt Fuß fassen konnten sowie solchen Nutz- und Zierarten, die mittlerweile selbstständig ohne menschlichen Anbau und Pflege in der Stadt überleben. |
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Die Standorteigenschaften der Stadt unterscheiden sich deutlich gegenüber dem Umland: Bebauung, dichte Besiedlung und die Nutzung beeinflussen das Klima, den Boden und weitere Standortfaktoren. Innerhalb von Städten wechseln die Standorteigenschaften häufig innerhalb geringer Distanzen. |
Fragen zur Exkursion:
1. Welche Besonderheiten weist der Lebensraum “Stadt“ für Pflanzen
ganz allgemein auf? (Sie können die Einleitung als Vorlage nehmen
und um das vertiefen, was während der Exkursion angesprochen wurde).
2. Welche speziellen Eigenschaften kennzeichnen die Standorte, die
wir uns während der Exkursion angesehen haben? (Zur Erinnerung: Trittrasen
/ Wege und Pflasterritzen / Mauern / Scherrasen / Ruderalfluren)
3. Eine kurze Definition: Welche Aspekte enthält der Begriff „Ruderal“?
4. Ein bisschen Phantasie ist gefragt: versuchen Sie, aus Ihrem Wissen
über den Standort Stadt die ideale Stadtpflanze zu entwerfen! Welche
Eigenschaften würden Sie ihr mitgeben?
5. Bestimmte Familien sind in Städten besonders reich vertreten,
andere scheinen Städte regelrecht zu meiden. Welche Familien gelten
als „stadtliebend“ bzw. als „stadtfliehend“?
6. Wo ist im Vergleich zwischen Stadt und Umland der Artenreichtum
größer? Erklären Sie, wie dieser Unterschied zustande kommt.
Letzte Änderung: Max
Seyfried 19.06.2006