Bachelor Biologie


 zurück zu Modul 0001A                          Modul 0001A: Einführung in die Biologie

Wie schreibe ich eine Hausarbeit? Worauf kommt es an?

 

Bitte nicht vergessen: Name, Matrikelnr. und e-mail Adresse! (sonst können die Punkte nicht korrekt verbucht werden...)

 

Abgabetermin für die Hausarbeiten ist der 27 Februar 2012. Arbeiten, die danach abgegeben werden, werden nicht mehr berücksichtigt.

 

Abgabeformat als Word- (doc, rtf) oder Adobe-pdf Datei. Andere Formate werden nicht berücksichtigt.

 

 

 

 

Speziation - Beispiel Darwinfinken

 

Die Darwinfinken auf Galapagos gelten als Paradebeispiel für sogenannte adaptive Radiation, wo durch allopatrische Speziation aus einer Stammart verschiedene Tochterarten entstanden, die dann unterschiedliche ökologische Nischen besiedeln. Entscheidend hierfür waren Anpassungen in Form und Funktion des Schnabels. Hier kennt man seit kurzem die molekularen und entwicklungsbiologischen Grundlagen und kann damit zum ersten Mal Darwins Beschreibung eines Artbildungsvorgangs wirklich "erklären"

 

Hintergrund: ein Übersichtsartikel aus Nature Patel 2006


 

Entstehung des Lebens

 

Die Entstehung von Leben aus abiotischen Ursprüngen ist nach wie vor eine "harte Nuss" in der Evolutionstheorie. Die lange propagierte Ursuppentheorie gilt aus heutiger Sicht als überholt. Inzwischen vermutet man, dass Leben eher an mineralischen Oberflächen, vermutlich in der Tiefsee, entstand. Ganz neu entdeckt sind die sogenannten hydrothermal vents und in einer aufsehenerregenden neuen Theorie vermutet man, dass dort die ersten Zellen in kleinen Eisensulfid-Kammern entstanden, die sogar einen protonengetriebenen Stoffwechsel hatten. Schildern Sie die wichtigsten Argumente in dieser Debatte und versuchen Sie einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.

 

Hintergrund: einen Übersichtsartikel in Nature Martin et al. 2008 und eine einfache Zusammenfassung in BiuZ Martin 2009



Artenschutz aus evolutionsbiologischer Sicht

 

Tag für Tag verschwinden viele Tier- und Pflanzenarten von unserem Erdball. Zoologische und Botanische Gärten versuchen durch Arterhaltungsprogramme solche bedrohte Arten in wenigen Exemplaren zu retten, um sie vielleicht eines Tages wieder "auswildern" zu können. Auch der Botanische Garten des KIT nimmt an einem solchen Programm Teil und pflegt eine Reihe sogenannter Erhaltungskulturen. Informieren Sie sich über dieses Programm und diskutieren Sie anhand konkreter Beispiele Chancen und Risiken dieses Ansatzes aus evolutionsbiologischer Sicht.



Urpflanzen im Botanischen Garten

 

Der Übergang von den Farn- zu den Samenpflanzen ist evolutionsbiologisch sehr spannend und überdies durch eine Reihe "lebender Fossilien" auch noch in der Jetztzeit nachvollziehbar. Recherchieren Sie im Botanischen Garten, welche dieser urtümlichen Samenpflanzen vorhanden sind und schildern Sie in Wort und Bild, wie sich diese fortpflanzen und welche Eigenschaften "urtümlich" und welche "fortschrittlich" sind.


Endosymbiontentheorie - müssen wir nun auch den Zellkern revidieren?

 

Endosymbiose hat unser Bild von Evolution kräftig durcheinandergewirbelt. Dass Plastiden und Mitochondrien, möglicherweise auch Flagellen einmal eigene Organismen waren, ist inzwischen allgemein akzeptiert. Doch Lynn Margulis, die Mutter der Endosymbiontentheorie macht auch vor dem Zellkern nicht halt. Ist der Zellkern nicht der eukaryotische Fels in der Brandung, sondern ein Mitbringsel von extremophilen Archaeen. Ein provokanter Review von Lynn Margulis.


Evolutionstheorie und Rassismus - Missverständnis oder Zwangsläufigkeit?

 

Sehr oft wird Darwins Evolutionstheorie in die Nähe von Sozialdarwinismus und Rassismus gerückt. Untersuchen Sie, worauf dieser Vorwurf gründet. Stellen Sie der Deszendenztheorie Lamarcks und Darwin andere Modelle der Erklärung (z.B. Louis Agassiz Polygenismus) gegenüber und entwickeln Sie einen eigenen Standpunkt - achten Sie dabei auf wissenschaftlich sorgfältige Quellenarbeit und Sprache.


Sie haben eine eigene Idee?...

 

Prima!  Dann schlagen Sie doch was vor!




© 2011 Peter Nick, Botanisches Institut 1, alle Rechte vorbehalten
Ihre Meinung zu unserem Webauftritt ist uns wichtig - schreiben Sie uns - Letzte Änderung - Samstag, 17. Dezember 2011