| Materialien
zum Teil Einführung |
Übungsfragen
1.
Sagen
Sie kurz und prägnant mit Ihren eigenen Worten, was die Begriffe
reverse und forward genetics bedeuten.
2. Nennen Sie je einen Vor- und je
einen Nachteil folgender Modellorganismen: Hefe, Maus,
Arabidopsis thaliana?
3. Bei
der Arabidopsis-Blütenmutante apetala 2-2 hat man normale
Frucht- und Staubblätter, aber anstelle von Kron- und Kelchblättern
bilden sich Fruchtblätter. Erklären Sie diesen Befund mit dem
ABC-Modell.
4. Sie wollen die Rolle von
Zell-Zell-Kommunikation für die Differenzierung tierischer
Zellen untersuchen. Würden Sie dafür den Fadenwurm
Caenorhabditis einsetzen? Begründen Sie Ihre Antwort
5.
Was ist bicoid?
c
Eine Arabidopsis-Mutante mit zwei Kronblattkreisen
c
Eine Mutante von Caulobacter, die an
beiden Polen Geißeln trägt
c
Eine Transkriptionsfaktor bei Drosophila,
der den Kopfpol definiert.
c
Eine Mutante des Hühnchens, die anstelle eines
Kopf einen Schwanz trägt
Zum Vorbereiten
und Nachlesen
1. Artikel im Wissenschaftsteil der
FAZ über
Modellorganismen
2. Guter Überblick über die Nutzung
von Modellorganismen für die Entwicklungsgenetik: Campbell Biologie
6. Auflage, Kapitel 21, pp. 471-498 (in der Lehrbuchsammlung,
Lesesaal Naturwissenschaften unter 97 E 322(6,N))
3. Guter Übersichtsartikel
über das ABC-Modell und die Evolution der Angiospermenblüte:
Litt 2006
Themen für Hausarbeiten
Allgemeine Informationen:
Für diesen
Vorlesungsteil werden Hausarbeiten angeboten. Das ist eine
freiwillige Angelegenheit, aber man kann sich damit bis zu 6
Bonuspunkte (entsprechend 5 % der Klausurpunkte) erwerben, die dem
Klausurergebnis zugeschlagen werden.
Mo, 20.12.2010,
18 Uhr MEZ. Abgabeform: entweder als Word- oder als Adobe pdf-Dokument per
e-mail,
die Zusammenfassung als ppt-Folie. Später eingehende Hausarbeiten
können nicht mehr berücksichtigt werden. Teamarbeit von bis zu 3
Leuten wird akzeptiert.
Format:
Umfang sollte etwa 5 Seiten (inclusive
Abbildungen, zuzüglich Quellenangaben) betragen. Es geht darum,
das Thema kurz, bündig und dennoch wissenschaftlich korrekt
darzustellen. Dies beinhaltet auch, dass man eine Fragestellung
entwickelt, beschreibt, was die wichtigsten Ergebnisse sind und
diese dann in Bezug auf die Fragestellung, aber auch in Bezug auf
ihre Begrenzungen (z.B. methodische Grenzen) diskutiert. Die
Arbeit sollte von einer Powerpoint-Folie begleitet sein, die in
didaktisch klarer Form das Wesentliche der Arbeit darstellt (man
darf hierfür gerne auch Animationen oder andere didaktische
Hilfsmittel, z.B. Videoclips verwenden). Wichtig: In der Arbeit
sollten Namen, Matrikelnummern und e-mail-Addressen der Urheber
angegeben werden.
Themenvorschläge (wenn Sie eigene
Themen vorschlagen wollen, kontaktieren Sie mich bitte vorher)
Musterbildung
bei Pflanzen - festgelegtes Zellschicksal oder Signale von den
Nachbarzellen?
Van den Berg et al.
(1995)
Mustererkennung -
Nicht Calcium, sondern Calciumwellen werden gemessen
Allen et al. 2000
Strikte Vererbung
von Polarität: Kopf-Schwanz-Polarität der Fruchtfliege:
Nüsslein-Volhard 1995
Subtile Vererbung:
Links-Rechts Asymmetrie von Vertebraten:
Supp et al 1997
Polarisierung von
innen: Lektionen von der Gnom-Mutante:
Mayer and Jürgens 1998
mRNA Transport, Cytoskelett und
Achsenbildung bei Fruchtfliege und Frosch
Glotzer and
Ephrussi 1996
Die Ursprünge von
Musterbildung: Heterocystenmuster bei Cyanobacterien:
Yoon and Golden 1998
Biologische
Elementarmagneten: Cytoskelett und Motoren:
Vorobjev et al 2001
Ein brandneues
Modellsystem für die pflanzliche Entwicklung - die Grünalge
Coleochaete Dupuy
et al. 2010
© 2011 Peter Nick,
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Sie uns - Letzte Änderung - Donnerstag, 20. Oktober 2011
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