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Bewertung des Moduls:
1.67 (SS 2010) 1.22
(WS 2009-2010),
1.75 (SS 2009) |
SS 2012

2011

WS 2010-2011

SS
2010

WS 2009-2010

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Erste Sitzung:
Do, 19.04.2012, 9:00, HS Botanik 1, Gbd. 10.40
Lernziele
Das Seminar beschäftigt
sich in jedem Semester mit einem bestimmten Themenfeld. Die Einzelvorträge
sollen daher miteinander verknüpft sein, so dass ein Gesamtbild entsteht.
Als Fähigkeiten sollen erarbeitet und geübt werden: Selbständiges Erarbeiten von
Originalliteratur, Literaturrecherche, Erstellen von Präsentationen,
Erlernen guter Vortragstechnik. Die Konzeption sieht folgendermaßen aus:
Einüben von
Recherchetechniken:
Zunächst wird das Thema
mithilfe von Impulsreferaten und Ausarbeitung von Fragenkomplexen
umrissen. Dann werden Teams gebildet, die zu den einzelnen Fragenkomplexen
die relevante Literatur recherchieren.
Einüben von
Vortragstechniken:
Hierzu werden zunächst Kriterien für einen guten Vortrag
erarbeitet. Dann werden Beobachtungsgruppen
eingeteilt, die verschiedene Aspekte der Vorträge gezielt untersuchen und
protokollieren. Alle halten ihren Seminarvortrag zweimal jeweils zu Beginn
und gegen Ende des Semesters. Beim ersten Vortrag erhalten sie von den
anderen eine qualifizierte und objektive Rückmeldung zu Vortragsstil und –technik.
Dies kann dann für eine verbesserte zweite Version genutzt werden.
Minisymposium: Für die zweite Runde der
Vorträge wird ein Termin in der vorlesungsfreien Zeit vereinbart, wo die
Vorträge in Form eines Minisymposiums vorgestellt werden. Auf diese Weise
entsteht noch einmal ein Gesamtbild der Thematik. Dieses Minisymposium ist
für Gäste (z.B. Promovierende, die sich für die jeweilige Thematik
interessieren) offen.
Das Seminar richtet sich an Studierende der
Studiengänge Biologie Bachelor (Allgemeine und Angewandte Biologie),
Biologie Master, Biologie Lehramt, Geoökologie, ist aber auch für
Studierende anderer Studiengänge offen. Sprechen Sie mich einfach an. Für
den Bachelor, Lehramt und Geoökologie gibt es bei der Literaturrecherche
etwas mehr Hilfestellung, für den Master wird ein höherer Grad an
Eigenständigkeit vorausgesetzt.
Thema SS 2012: Ordnung ohne Chef - Selbstorganisation
Was ist ein Organismus?
Ein Ganzes, das mehr ist als die Summe
seiner Teile. Die Erfindung der Vielzelligkeit war ein großer Schritt
für die Evolution: die Einzelzellen können verschiedene Aufgaben
unternehmen, was es dem Organismus erlaubt, eine Vielzahl von
Herausforderungen zu meistern. Vielzelligkeit bringt aber auch ganz neue
Aufgaben mit sich: die einzelnen Zellen müssen sich aufeinander
abstimmen und diese Abstimmung muß sich immer wieder auf Veränderungen
der Umwelt einstellen können. Wer sagt den einzelnen Zellen, was sie zu
tun haben? Gibt es einen Great Chairman, der alles lenkt, eine
Art Demiurg, der den einzelnen Zellen ein bestimmtes
Entwicklungsschicksal zuweist? Bei der tierischen Entwicklung ist das
so. Bei Pflanzen aber nicht - die einzelnen Zellen sind gleichberechtigt
und hoch autonom, sie können sogar einen ganzen Organismus regenerieren.
Unser Konzept eines Organismus wird durch die Pflanze also sehr in Frage
gestellt.
Selbstorganisation
Die Entstehung einer höheren Ordnung ohne
einen Chef ist häufiger als man denkt. Wie fügen sich einzelne Zellen zu
einem Ganzen zusammen – ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner
Teile? Dazu müssen sie einen Teil ihrer Autonomie aufgeben und bekommen
dafür von anderen Zellen Dinge gestellt, die sie nicht selbst erzeugen
müssen. Im Grunde ist Selbstorganisation also ein Aushandeln von Geben
und Nehmen, was für alle insgesamt von Vorteil ist. Wie wurde diese
Aufgabe bei verschiedenen Organismen gelöst? Lassen sich hier allgemeine
Gesetzmäßigkeiten herauszudestillieren, die diesen so geheimnisvoll
anmutenden Vorgang auf einigen (einfachen) Prinzipien erklärt?
Das Seminar ist nicht nur für Studierende
Master und Lehramt Biologie geeignet, sondern auch für Studierende der
Geoökologie, Lebensmittelchemie, Bioingenieurwesen und anderer
nichtbiologischer Studiengänge.
Impulsreferat: Einstieg
in die Thematik
Recherche
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Letzte Änderung Mittwoch, 21. März 2012
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