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aktuell: Workshop Peloide
Webpräsenz der DFG-FOR 371 "Peloide":
Gesamtprojekt: Gleichgewichts-, Umlagerungs- und Transportphänomene bei Peloiden
Teilprojekt B1: Bodenmechanische Zustandsgrenzen von Peloiden
Teilprojekt B2: Peloide bei Wechselverformungen
Die FG Peloide wird gefördert durch die

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| DFG-FORSCHERGRUPPE 371: |
| Gleichgewichts-, Umlagerungs- und Transportphänomene bei Peloiden
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| Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. G. Gudehus
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Untersuchungsgegenstand der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
geförderten und im Dezember 1999 eingerichteten Forschergruppe sind Gemische aus hydrophilen mineralischen Feinstkörnern, Wasser, Ionen,
Gasblasen und Additiven, genannt Peloide (griech.: Tonähnliche). Struktur und Verhalten liegen zwischen denjenigen von Kolloiden und
rein mechanisch erklärbaren Granulaten.
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Bevorzugte Modellsubstanzen sind Quarz, Aluminiumoxid und Laponit mit Korngrößen zwischen etwa
1 μm und 10 nm. Ihr
Gleichgewichtszustand wird mittels Raster-Elektronenmikroskopie, Kernspinresonanz und Röntgen-Kleinwinkelstreuung untersucht.
Wegen des hohen Feststoffanteils und der fraktalen Natur der Aggregate wird eine Theorie angestrebt, die von denjenigen klassischer Kolloide
bzw. Granulate abweicht. Umlagerungen infolge mechanischer Einwirkungen werden zunächst in Fällen ohne Änderung der Mengenanteile,
dann mit
derselben untersucht. Transportvorgänge mit Veränderung des Flüssigkeits-, Ionen und Feststoffanteils werden makroskopisch und unter
Verwendung
der obengenannten nichtinvasiven Methoden auch mikroskopisch verfolgt. Lokalisierungen von Umlagerungs- und Transportvorgängen an Wänden
und spontan im Inneren von Peloiden werden berücksichtigt.
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Von bestehenden Theorien ausgehend ist die Vorgehensweise überwiegend experimentell, angestrebt wird aber auch eine mathematische Modellierung der
genannten Phänomene auf physikalischer und kontinuumsmechanischer Grundlage. Die Ergebnisse sollen der Anwendung in der Verfahrens-, Geo- und
Hydrotechnik zugute kommen.
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Die Forschergruppe gliedert sich in sieben Teilprojekte, von denen die A-Gruppe eher naturwissenschaftlich,
die B-Gruppe eher ingenieurwissenschaftlich orientiert ist. Alle Gruppenmitglieder sind jedoch gleichermaßen an der naturwissenschaftlichen
Aufklärung im Hinblick auf technische Anwendungen interessiert. |
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